Sprengstoff und Handgranaten in Werder: Einsatz auf der Insel

Polizei beschlagnahmt Waffen in Werder (Havel): Seit heute Mittag ist die Insel von Werder der Mittelpunkt des Interesses von Kripo und Zoll, Feuerwehr und allem anderen was noch eine Rundumleuchte hat. Im Bereich zwischen der Uferstraße und der Mühlenstraße ist auf der Insel von Werder (Havel) alles abgesperrt, da nach unbestätigten Aussagen von Beamten der Polizei eine größere Menge Sprengstoff und Handgranaten in der Wohnung eines Anwohners vermutet wird.

Noch sind uns weitere Umstände und die genauen Hintergründe dieser Polizeiaktion nicht bekannt, aber natürlich drücken wir den ermittelnden Beamten bei ihrer Suche die Daumen und werden sehr zeitnah weitere Informationen veröffentlichen, da diese Meldung erst soeben unsere Redaktion erreicht hat und bis jetzt auch noch nirgendwo über diesen Waffenfund in Werder (Havel) berichtet wurde…

Waffenfund in Werder (Havel) Polizei und Feuerwehr noch vor Ort

Die Suche nach Sprengstoff und Handgranaten auf der Werderaner Insel dauert derzeit noch an und soviel Sicherheitskräfte hat man seit der Baumblüte nicht auf der Insel gesehen. Es kann also zu längeren Passierzeiten zu einigen Straßen auf der Insel kommen.

Nach unseren Informationen handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 54 Jahre alten Werderaner aus der Mühlenstraße, der bereits in der Vergangenheit wegen illegalem Waffenbesitz auffällig wurde und sich derzeit im Gewahrsam der Polizei befindet.

Nach Informationen der Polizei sind bei den Durchsuchungen im betreffenden Haus in der Mühlenstraße mehrere tausend Schuss Munition, eine Maschinenpistole sowie diverse weitere Schusswaffen, Handgranaten und Sprengstoff gefunden worden.

Am späten Nachmittag gab es erneut einen Einsatz der Sicherheitskräfte in den Räumlichkeiten des mutmaßlichen Waffenbesitzers. Hier wurden weitere Kampfmittel sichergestellt. Einige wurde aus Sicherheitsgründen unter kontrollierten Bedingungen direkt auf der Uferpromenade der Insel abgebrandt. Die Zufahrt über die Brücke zur Insel war zeitweise nicht möglich, da diese von der Polizei gesperrt wurde. Gegen 19:00 Uhr war dann alles beendet und die Bürger der Insel dürfen wieder jede Straße nutzen und ihre Häuser begehen.

Waffen und Sprengstoff auf der Insel von Werder (Havel) sichergestellt

Aktualisierung und Pressemeldungen zum Waffenfund in Werder: Nachfolgend Auszüge aus den Zeitungsberichten zu den beschlagnahmten Waffen in Werder (Havel), welche die ersten Meldungen bestätigen, die Werder24 bereits gestern Mittag veröffentlichte:

Schusswaffen, Granaten, Sprengstoff:
“…großer Waffenfund im Herzen von Werder: In der Mühlenstraße auf der Inselstadt ist am Montag von der Zollfahndung das Waffenarsenal eines 54-jährigen Mannes ausgehoben worden. In den Nebengelassen seines Hauses wurden bis zum Abend 15 Schusswaffen, darunter eine vollautomatische Maschinenpistole, etwa 3000 Schuss Munition, drei Handgranaten und offenbar selbst gefertigter Sprengstoff gefunden…” (pnn.de)

Zollfahndung durchsucht Haus in Werder/ Familienvater festgenommen:
“…das Waffenarsenal, das der Mann im Schuppen gehortet hatte, bezeichnet Scheithauer als „außergewöhnlichen Fund“, den er in dieser Dimension noch nicht gesehen habe. „Das ist besorgniserregend, weil die Kinder Zugang zu den Waffen hatten. Was da passieren kann, haben wir ja bei den Amokläufen an Schulen gesehen“, sagt der Zoll-Sprecher, der davon ausgeht, dass allein eine gefundene Maschinenpistole den Familienvater mindestens ein Jahr hinter Gitter bringen dürfte…” (maerkischeallgemeine.de)

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2 Antworten auf Sprengstoff und Handgranaten in Werder: Einsatz auf der Insel

  1. Winfried sagt:

    Danke für Euren Beitrag.
    Aus diesem heraus habe ich auch die MAZ- und PNN Artikel gesichtet.
    Hier bin ich ein wenig verwirrt, denn die Quellen der beiden Blätter scheinen unterschiedliche zu sein. Die Angaben weichen voneinander ab.
    Daher bleiben folgende Fragen offen:

    Wo sind eigentlich die 2000 Schuss Munition, und wer hat die 5 Schusswaffen eingesteckt, die scheinbar in der MAZ noch vorhanden waren?

    mysteriös…

  2. Henry Klix sagt:

    Hallo Winfried, ich finde das auch merkwürdig, die Zollfahndung hat mündlich offenbar unterschiedliche Angaben gemacht. Waren ja auch alle mächtig verwirrt über den Fund. In der schriftlichen Mitteilung am Tag darauf http://www.pnn.de/pm/299427/ gab es dann nochmal eine Korrektur, da waren dann wohl alle Patronen wieder da.

    Henry Klix, PNN-Redaktion, henry.klix@pnn.de

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