Sanierung der Eisenbahnstraße in Werder: Keine Sperrung zur Baumblüte!

Bauarbeiten an der Eisenbahnstraße beginnen: Nach Angaben des Tiefbauamtes Werder (Havel) beginnen ab der 12.KW (16. März) 2009 die ersten Bauarbeiten an der Werderaner Eisenbahnstraße.

Entgegen anderslautenden Meldungen wird die Eisenbahnstraße während der gesamten Bauphase einseitig zu befahren sein und es wird auch keine Vollsperrung der Eisenbahnstraße geben! Während des 130. Baumblütenfestes werden die Arbeiten pausieren und nach dem Ende des Festes wieder aufgenommen, so dass auch keine großen Belästigungen für die Besucher der Stadt Werder (Havel) entstehen.

Für den erste Bauabschnitt von der Phöbener Straße bis etwa 180 Meter vor der Gartenstraße sind etwa 15 Monate Bauzeit eingeplant. Der nächste Sanierungsabschnitt bis zur Gabelung Eisenbahnstraße und Adolf-Damaschke-Straße beginnt dementsprechend nach dem 131. Baumblütenfest 2010.

Keine Sperrung der Eisenbahnstraße zum 130. Baumblütenfest!

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr in Richtung Bahnhof komplett durch die Adolf-Damascke-Straße geleitet, in der anderen Richtung (stadteinwärts) jedoch weiterhin durch die Eisenbahnstraße. Schwertransporte etc. sollen nach Angaben der Stadtverwaltung möglichst umgeleitet werden. Wie bereits in einem älteren Artikel bei Werder24 zu lesen war, trägt übrigens nicht die Stadt Werder (Havel), sondern, das Landesbauamt die Verantwortung für die bisherigen Verzögerungen beim Ausbau der Eisenbahnstraße.

Am 04.02.2009 war zu den Bauarbeiten in der Eisenbahnstraße in der Presse noch zu lesen:
“…Sechs Monate Vollsperrung: …die Phöbener Straße/Eisenbahnstraße in Werder wird von März an saniert. 520 Meter Straße zwischen dem Bahnübergang und der Kreuzung Gartenstraße sind betroffen. Wegen einer Vollsperrung müssen sich Autofahrer ab Juni bis Ende 2009 auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Das teilte gestern der Landesbetrieb Straßenwesen mit (…) Erforderlich ist der Umbau vor allem, weil die Gehwege in einem bedauerlichen Zustand sind und die Kanalisation bei Regen völlig überfordert ist. Rund 100 Jahre alt sind mittlerweile die Trinkwasserleitungen. Rund 1,2 Millionen Euro wird die Erneuerung kosten – die Hälfte des Geldes kommt von der Europäischen Union. Damit sich die Staus in Grenzen halten, wird in drei Abschnitten gebaut. Ab März wird zwischen Kesselgrundstraße und Bahnübergang ein so genannter Staukanal verlegt – ein dickes Rohr, in dem sich Regenwasser sammeln kann. Weil es unter dem Gehweg liegt, kann der Autoverkehr weiter rollen. Die Bautermine wurden außerdem so gelegt, dass die Besucher des Baumblütenfests ungestört passieren können…”
(Quelle: Märkische Allgemeine)

Um die Anwohner der durch die Sanierung betroffenen Straßen umfassend zu informieren, wird in den nächsten Tagen seitens der Stadt zu einer Veranstaltung eingeladen. Den Termin für diese Bürgerversammlung zur Sanierung der Eisenbahnstraße wird im Werderaner Generalanzeiger veröffentlicht und natürlich auch hier bekanntgegeben!

Weitere Informationen folgen in Kürze!

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