Jubelstimmung wie beim jüngsten Hertha-Sieg herrschte gestern in Werders Havelauenhalle. Und das hatte seinen guten Grund, denn die Werderaner Dümichengrundschule ist seit der gestrigen Vertragsunterzeichnung die erste Partnerschule des Berliner Fußballclubs. Die 193 Mädchen und Jungen sowie deren Lehrer sind mächtig stolz und können die ersten Treffen mit den derzeit sehr erfolgreichen Hertha-Fußballern kaum erwarten.
Die sportliche Begeisterung der Schüler haben Bildungsminister Holger Rupprecht und Ex-Hertha-Torjäger Michael Preetz, Projektleiter von “Hertha hautnah”, gestern zur Eröffnung der Partnerschaft deutlich gespürt. Die Kinder zeigten nicht nur ihre erkämpften Pokale, sondern in einem eindrucksvollen Sport-Programm, wie fit sie sind und was sie drauf haben.
Mit sichtbar großer Freude nahm die Schulmannschaft unter Leitung von Bärbel Schmidtchen den Scheck für 230 Freikarten entgegen, der den Schülern und deren Begleitung das Tor zu einem Hertha-Bundesligaspiel öffnet. Werders rühriger Hertha-Botschafter Klaus-Dieter Bartsch ist sich auch diesmal sicher, dass der Verein für die jungen Gäste gute Plätze reservieren wird.
Bürgermeister Werner Große (CDU) sieht die Stadt, die in diesem Jahr als sportlichste im Land Brandenburg ausgezeichnet wurde, um einen “Sieg” reicher, von dem beide Partner gleichermaßen profitieren. Die Hertha-Partnerschaft trage seit 2004 viele Früchte und verleiht selbst den heimischen Fußballern neue Kräfte – auch wenn die Gegner nicht Bayern sondern Königs Wusterhausen heißen. Nicht zu vergessen die Präsentationen der Stadt zur Saisoneröffnung im Olympiastadion und die Hertha-hautnah-Cups, die ein sportlicher wie auch gesellschaftlicher Höhepunkt für Werder sind.
(Originaltext: Märkische Allgemeine)











