Knapp ein Viertel der Stände, an denen Fleisch angeboten wurde, hatte während dieses Baumblütenfestes Fleisch im Angebot, dessen Haltbarkeitsgrenze bereits überschritten war. Das älteste Stück Fleisch stammt aus dem Jahre 2009. Kurz bevor das Haltbarkeitsdatum einer Wurst oder eines Steaks abläuft wird es eingefroren und erst bei Bedarf oder finaler Verarbeitung aufgetaut und verkauft. Das ist widerlich!
Es handelt sich insgesamt um 14 Stände, bei denen Fleischwaren mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum sichergestellt wurden. Die Herkunft des Fleisches ist nicht eindeutig.
Hierzu schreibt die MAZ:
Es ist das erste Mal seit 2007, dass die Lebensmittelkontrolleure in größerem Umfang auf altes Fleisch stoßen. Die 14 Grillstände gehören zu sechs Unternehmen und wurden von drei Großhändlern beliefert. Eines der jetzt unter die Lupe genommenen Unternehmen kommt aus der Stadt Werder, die anderen sind mehrheitlich aus Berlin.
(Quelle und Originaltext: MAZ)
Werder24 hat auf dem 131. Baumblütenfest ebenfalls das ein oder andere Stück Fleisch oder Wurst konsumiert. Wir können uns über die Bekömmlichkeit der Ware nicht beklagen. Vielleicht haben wir unsere Wurst oder unser Fleisch dort zu uns genommen, wo das Fleisch frisch war- wie man es erwarten darf! Auch uns alarmiert es, dass verdorbene Ware an Gäste der Baumblüte in Werder (Havel) (oder an überhaupt jemanden) ausgegeben wird. Diese Vorgehensweise ist im höchsten Grade eigennützig und schadet dem Fest und nicht zuletzt dem Image der Stadt.
Der Vertreiber dieser abgelaufenen Waren wird hoffentlich schleunigst ermittelt und zur Rechenschaft gezogen, so dass wir so etwas im kommenden Jahr nicht wieder erleben. Weitere Informationen wird die Auswertungsveranstaltung zum 131. Baumblütenfest liefern, die in Kürze stattfindet. Auch Werder24 wird in diesem Jahr wieder vor Ort sein und anschließend davon berichten.











